Die Beichte des Henricus Faber

Roman

von Marcus Bernard Hartmann

I n h a l t

Malthus Horatio, ein Journalist Mitte vierzig, kündigt bei seiner Zeitung, verlässt sein Münchener Stadtquartier und zieht nach Dillingen an der Donau, wo er ein geruhsameres Leben führen will. Bei der Lokalzeitung findet er Arbeit und im Alltag einer Kleinstadt seinen Frieden. Bis Malthus Horatio sich die Frage stellt, warum das Bein des Heiligen Nepomuk im Hauptfresko der Studienkirche zu lang geraten ist. Seine Leidenschaft für die Kunst, vor allem der Ikonografie, bringt ihn allmählich auf die Spur eines anonym gebliebenen Paters, der die Neugestaltung der Studienkirche in den 1750er Jahren geleitet haben muss. Horatios Deutungen führen ihn schließlich in die Gruft, wo er entdeckt, dass er Recht hatte: Einem der dort begrabenen Jesuitenpatres, Fridericus Maralt, wurde tatsächlich ein Buch mit ins Grab gelegt.

In diesem Buch erfährt Malthus Horatio vom Pater Henricus Faber, der in der Studienkirche als künstlerischer Leiter tätig war: In dem Buch - eine Postinkunabel von 1512, "Das Buch der neun Felsen" von Merswin Rulmann - steht auf leeren Seiten, die Beichte des Henricus Faber. In der Beichte ist von des Paters verbotener Liebe zu einer Frau zu lesen. Die Entdeckung verändert Malthus Horatios Leben und lässt ihn schließlich seine eigene Liebe finden.

Die Geschichte des Romans ergibt sich aus historischen Tatsachen. Außer dem Ich-Erzähler Malthus Horatio und dem Pater Henricus Faber (ein kunstsinniger Pater wird vermutet, doch er ist namentlich nicht bekannt), haben alle anderen Personen existiert.

Fridericus Maralt war ein berühmter Beichtvater, der 1761 in der Gruft der Studienkirche beigelegt wurde.
Thomas Scheffler war ein bekannter Maler, der 1750-51 die Fresken der Dillinger Studienkirche malte.
Barbara Zielhauser wurde 1745 als letzte in Dillingen zur Hexe verurteilten Frau auf dem Schafott verbrannt.
Die Liste ließe sich fortsetzen.

Auch die erwähnten Fresken, Bilder, Statuen und Gegebenheiten entsprechen den Tatsachen. Und auch "Das Buch der neun Felsen" existiert - es lag nur nicht in der Gruft, sondern in der Studienbibliothek.

Den Roman inspirierte die Idee historische Fakten und Kunstwerke in eine Beziehung zu bringen, um daraus ein Geschichte zu erzählen. Ein zentrales Motiv dabei ist das Lesen von Kunstwerken.

183 Seiten


Ab dem 16. Juni 2018 auch als literarische Stadtführung durch Dillingen.

erhältlich gegen Vorkasse € 13,00 zzgl. Versandkosten € 1,50

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Marcus Bernard Hartmann
Ziegelstraße 30
89407 Dillingen a. d. Donau

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