Die Sonate für Klavier op. 1 ist eine Komposition, die formal der traditionellen Struktur dieser Werkgattung folgt, in ihren Details jedoch immer wieder Originelles durchscheinen lässt. Die fünfsätzige Anlage (Hauptsatz, Scherzo, Threnodie, Intermezzo, Finale) deutet schon auf ihr groß angelegtes Konzept, das kompositorisch ein breites Spektrum verinnerlicht. Mit dem Ton As als tonaler Mittelpunkt wird eine harmonische Ausrichtung ihrer Klangsprache festgelegt: es werden tonale Beziehungen hergestellt, die aber Eigenarten aufweisen. So entwickelt sich zum Beispiel aus einem Thema dessen eigene Logik, die keine Rücksicht auf Herkömmliches nimmt.
Die Sonate ist Marcus Bernard Hartmanns langjähriger Professorin und Mentorin Halina Czerny-Stefanska gewidmet: der dritte Satz, eine Threnodie (Trauergesang), ist eine Hommage an die große polnische Chopin-Interpretin.
©Markus Bernhard Hartmann 2025
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